Sonntag, 16. April 2017

Samstag, 15. April 2017

Laut INSM gibt es keine relative Armut

In den Kommentaren zeigt die INSM ihr wahres Gesicht.

da das Armutsrisiko relativ ist, kann selbst bei steigenden Lebensverhältnissen, das Armutsrisiko steigen, obwohl es keinem schlechter geht. 

Was bedeutet dieses Aussage? Sie bedeutet singemäß, dass die relative Armut nicht existiert. Den Umkehrschluss könnte man ja auch mal ziehen. Steigende Steuern an der Spitze stören nicht, da es keinem schlechter geht, wenn dort mehr Steuern gezahlt werden.

Chris

Montag, 10. April 2017

Medienkritik

Ich glaube sie merken nicht mal mehr, was für Widersprüche sie produzieren. So einen Journalismus braucht man nicht. Zu Recht kritisiert SPON die Inzenierung des Krieges durch den US Präsidenten.
Donald Trump inszenierte seinen Militärschlag gegen Syrien wie eine billige Realityshow. Doch die US-Medien beißen willig an - denn nichts verkauft sich so gut wie Krieg.

Man denkt sich, endlich haben sie es verstanden. Krieg ist schlecht, Mord auch. Wenigstens für irgendwas ist Donald Trump nütze. Dann dieser Satz
Das Foto aus dem "Situation Room", in diesem Fall ein Nebenzimmer in Trumps Privatklub Mar-a-Lago, wo sie die legendäre Szene der Aktion gegen Osama bin Laden vom Mai 2011 amateurhaft zu kopieren versuchten.

Wenn Obama Menschen ermordete, dann ist es legendär. Die Kritik, dass US Medien willig dem Präsidenten hinterherlaufen, untermalt SPON damit, dass sie genau das gleiche getan haben. Nur war es eben ein Demokrat und kein Repulikaner. Die Taten sind die gleichen, aber Mord scheint in Ordnung zu sein, wenn man die anordnende Person besser leiden kann...

Chris

Freitag, 7. April 2017

INSM - Neoliberale Mathematik

Wenn Herr Hessler den Durchschnitt der Lehrenden an deutschen Hochschulen repräsentiert, dann wundert mich das unterirdische Niveau wirtschaftspolitischer Themen überhaupt nicht mehr. Hier mal die neoliberale Wirtschaftsmathematik

Dazu kommt der Umstand, dass die Steuer- und Abgabenquote in Deutschland eine der höchsten, wenn nicht sogar die höchste weltweit ist; es herrscht hier leider eine gewisse Unschärfe aufgrund verschiedener Annahmen bei der Messung. Die Steuereinnahmen sind in den vergangenen zehn Jahren um rund 150 Milliarden Euro gestiegen. Eine Mehrbelastung, die von den Steuerzahlen zu finanzieren ist, die der Bürger also weniger zur Verfügung hat. Wenn wir die eingesparten Zinsen von rund 80 Milliarden Euro und die Steuermehreinnahmen von rund 150 Milliarden Euro zusammenrechnen, ergeben sich insgesamt 230 Milliarden Euro, die der deutsche Staat zum Schaden der Bürger mehr einnimmt beziehungsweise weniger ausgibt. Im Vergleich zu diesen 230 Milliarden Euro wirkt ein Bundesüberschuss von 19 Milliarden Euro doch eher winzig.

Die fetten Bereiche sind von mir. Die akkumlierten Zinsen und die akkumulierten Steuermehreinnahmen betragen 230 Milliarden Euro über 10 Jahre. Der Bundesüberschuss ist bei 19 Milliarden Euro. Oh Wunder, das ist nicht das Gleiche...

Ohne  Worte

Update
Hier sieht man, wie man Schlussfolgerungen ziehen kann, ohne in irgendeiner Art vorher Messungen, Vergleiche, etc. anzustellen. Es wird nur etwas geschrieben und behauptet. Danach wird zwingend etwas gefordert. Passt also konsistent zu den öffenltich wahrgenommenen Wirtschaftswissenschaften.

Chris

Mittwoch, 5. April 2017

Warum findet man dieses Scheitern nicht in den Medien?

Wissenschaftler sollen Fehler machen dürfen. Damit habe ich kein Problem. Allerdings sollten diese, wenn sie in der Öffentlichkeit auftreten und mit ihren Postulaten Politik zu beeinflussen versuchen, diese Fehler auch eingestehen. Das Bild stellt die Prognosen zur Mindestlohneinführung dar. Zu erkennen ist, dass keine auch nur im Ansatz eingetreten ist. Daher sollten unsere Medien diese Erkenntnis so publizieren. Dann ordnet man zukünftig diese Prognosen richtig ein. Sie sind eine mögliches Szenario auf Basis von Annahmen. Diese Annahmen können beliebig falsch sein, da Vereinfachungen getroffen werden müssen.

Chris

Mittwoch, 29. März 2017

Militärzynismus

Das US Militär fliegt angriffe "in der irakischen Stadt Mossul" und tötet dabei Zivilisten.


Immerhin wird eine gewissen Schuld eingeräumt. Wichtig dabei ist folgendes

Er betonte aber, dass man keineswegs absichtlich Zivilisten angegriffen habe. 

Na dann ist ja alles klar. Man bombadiert eine Stadt und tötet Zivilisten. Das ist nicht wirklich überraschend. Sicher waren die Zivilisten nicht das Ziel, aber die Opfer wurden billigend in Kauf genommen. Die gleiche Situation mit russischen Bombern, führt zu Empörungen. Die USA redet es klein. Wenn man richtig zynisch ist, könnte man dem Anis Amri unterstellen er wollte keine Menschen töten. Er wollte nur schnell über den Markt fahren und es waren Menschen im Weg. Wer so etwas behaupten würde, würde zu Recht angefeindet. Wenn Militärs Krieg in Städten spielen, dann ist das in Ordnung. Wir leben in einer kranken Welt und jeder sollte bei solchen Aussagen aufschreien. Den Toten ist es egal ob es ein versehen ist. Jeder militärische Führer der Krieg in einer bewohnten Stadt führt, nimmt billigend zivile Opfer in Kauf. Wenn das so ist, dann soll man das so kommunizieren. Nur wenn man das kommuniziert, sieht man klar wie abartig Kriege sind und das es keine gute Seite gibt.

Chris